Moron lobt Idee des Bündnis Wahner Heide
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Edgar Moron war am 27. Mai in die Heide gekommen, um dem Bündnis Wahner Heide und seinen Unterstützern sein ausdrückliches Lob für deren Engagement für eine naturschutzgerichtete Nutzung des Camp Altenrath auszusprechen.
"Die Verantwortlichen in der Landesregierung und in der SPD-Fraktion finden, dass das eine gute Idee ist", sagte Moron.
Auf Initiative des Ortsvorstehers von Altenrath, Vizelandrat Achim Tüttenberg, war Moron zu einer kleinen Besichtigung ins Naturschutzgebit gekommen. Mark vom Hofe, Vorsitzender des Bergischen Naturschutzvereins und des Landesnaturschutzverbands LNU hatten Moron ebenso begrüßt wie der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Paul Kröfges und der Geschäftsführer des Bündnis Wahner Heide, Werner Detsch.
Vom Hofe warb für die Initiative der Naturschutzverbände, dass das Land Fichtenforste, die sich in seinem Besitz befinden, gegen das wertvollste Naturschutzgebiet des Landes, die noch in Besitz des Bundes befindliche Wahner Heide, tauschen solle.
"So ein Tausch hat beim Nationalpark Eifel und dem dortigen belgischen Truppenübungsplatz Vogelsang zum Vorteil aller geklappt", sagte vom Hofe.
Dies hätte auch den Vorteil, dass man sich endlich für eine gebietsspezifische Betreuung der Wahner Heide stark machen könnte, bei welcher der Schwerpunkt auf Naturschutz und extensiven landwirtschaftlichen und touristischen Nutzungen liegt und das den eventuell zukünftigen Anforderungen eines Biosphärenparks Südliche Heideterrasse mehr entspricht.
Das derzeit noch zuständige Bundesforstamt Wahner Heide gerät wegen seiner einseitigen Ausrichtung immer mehr in die Kritik. So wurden in die derzeitigen Landschaftsplanentwürfe Passagen integriert, die mit ihrem forstwirtschaftlichen Schwerpunkt in der Wahner Heide als naturschutzunverträglich gelten. Es soll zukünftig nur einen minimalen Anteil von Waldreservaten, trotz Naturschutzstatus nahezu überall forstwirtschaftliche Eingriffe geben. Auch chemische Mittel sollen zukünftig im Naturschutzgebiet ausgebracht werden können. Dies stünde in keinem Verhältnis zu den deutlichen Einschränkungen, die die Bürger in der Wahner Heide hinnehmen sollen.
TG





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