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Alte Buchen mit Schwarzspechthöhlen, der Forstwirtschaft zum Opfer gefallen (Güldenberg, 2002)
© Holger Sticht
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Der älteste Baum der Wahner Heide: Die tausendjaehrige Eiche
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Baumfällungen am Güldenberg unnötig
26.02.09
Aus Sicht der gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) sind die Baumfällungen am Güldenberg in der Wahner Heide unnötig.
„Es gibt einen Wanderweg durch das Güldenbachtal, der den Güldenberg südlich umrundet und die Einmaligkeit dieses alten Waldes eindrücklich veranschaulicht“, sagt der Vorsitzende des BUND Rhein-Sieg Achim Baumgartner. Die Sicherung dieses Wanderweges wäre vollkommen ausreichend. Ein Wanderweg quer über den Güldenberg, der jetzt durch Baumfällungen gesichert werden soll, ist aus Sicht des Naturschutzes und des Naturerlebnisses überflüssig und problematisch.
„Deswegen, und weil er wegen des stellenweise starken Gefälles und rutschigen Untergrunds für viele Wanderer schwer begehbar sei, haben wir diesen Weg in der Wanderkarte Wahner Heide auch nicht publiziert“, sagt Sticht, Vertreter der LNU-Kreisanlaufstelle und Autor der Wanderkarte Wahner Heide.
In der Wahner Heide und im gesamten Naturraum der Bergischen Heideterrasse sei der Buchenwald auf dem Güldenberg wegen seines hohen Alters und der geringen forstwirtschaftlichen Beeinträchtigung einmalig. Deswegen müssten Naturschutz-Aspekte vorrangig betrachtet werden. Das sei auch jedem, der den Wald kennen gelernt hat, schnell verständlich. Zudem ließen die europäischen Naturschutz-Richtlinien hier keinen Spielraum zu Ungunsten des Erhalts dieses Waldes.
Baumgartner wundert sich, dass bei solchen Maßnahmen die gesetzlich anerkannten Naturschutzvereine nicht beteiligt werden. BUND und LNU fordern den sofortigen Stopp der Baumfällungen.





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