Wahner-Heide
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Wahner Heide Wegeplan

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Die Wahner Heide Ausstellung

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Informationszentrum Wahner Heide
Informationszentrum Wahner Heide
Hühnerbruchmoor
Eines der Hühnerbruchmoore, verkleinert und nach wie vor beeinträchtigt durch die direkt nebenan gebaute Große Parallelbahn des Flughafen Köln/Bonn.
Altenrath
© Holger Sticht
Ausbau des Flughafens
Ausbau des Flughafens Ende der Neunziger, Nordallee, Parkhaus 2 und Parkhaus 3
Heidefest 2000
Heidefest 2000
© Informationszentrum Wahner Heide
Lamm säugt
Im Frühjahr hat die Schafherde in der Aggeraue und der Südheide zahlreiche Lämmer

Landschaftszentrum ins Camp Altenrath

Bio-Station, Infozentrum, Heidehof und Heidemuseum

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) legen gemeinsam mit ihrem regionalen Dachverband Bündnis Wahner Heide das Konzept Landschaftszentrum Südliche Heideterrasse vor. Hiermit zeigen sie auf, wie die im Sommer frei werdende belgische Kaserne Camp Altenrath im Naturschutzgebiet Wahner Heide zukünftig genutzt werden soll.

Demnach wollen die Verbände ein Zentrum aus Biologischer Station, Infozentrum, Heidemuseum und Heidehof mit Cafè einrichten, das für die Wahner Heide, aber auch für die angrenzenden Gebiete Königsforst und Stallberger Teiche, die wissenschaftliche Betreuung und die Besucherinformation und -lenkung übernehmen soll. So solle beispielsweise die Heidewacht, die zukünftig Besucher im Gelände informieren und Verstöße ahnden soll, hier angesiedelt werden. Gleiches gilt für die Heidschnucken-Patenschaftsherde des Bündnisses, die während ihrer landschaftspflegerischen Weidetätigkeit auf dem Gelände bestaunt, und deren Produkte vor Ort gekauft werden könnten. Die Gebäude auf den restlichen vier Fünfteln der ca. 50 ha großen Kaserne sollen, finanziert über Kompensationsmaßnahmen, Stück für Stück zurückgebaut werden. Die verbleibenden Heideflächen könnten durch die Herde des Bündnis Wahner Heide ökologisch entwickelt werden.

Träger soll das Bündnis für die Wahner Heide e.V. werden, welches bereits das 1996 durch Landesumweltministerin Höhn eröffnete Informationszentrum Wahner Heide in Altenrath betreibt. Neben vielen ehrenamtlich tätigen Bürgern sind hier auch die anerkannten Naturschutzverbände, Arbeitskreise und Parteien Mitglied; weiteren Organisationen und Institutionen steht das Bündnis nach dem Vorbild des Fördervereins Nationalpark Eifel offen.

Das Konzept liegt dem Bund vor. Jetzt ist der Eigentümer gefordert, sagt Dr. Kemmer, Vorsitzender des NABU Rhein-Sieg. Die Verbände sind derzeit dabei, die Finanzierung zu sichern. Hierzu gehörten neben Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Teilnahmegebühren, Produktvermarktung und Eigenmitteln auch Projektmittel von verschiedenen Stiftungen. „Noch wurde nicht bekannt, was der Bund mit der Kaserne genau machen will. Wir wollen hier in jedem Falle diese naturschutzfördernde Nutzung, eine Nutzung durch den Flughafen wäre absolut unverträglich“, sagt Paul Kröfges, Vorsitzender des BUND im Regierungsbezirk Köln. Schließlich sei die Kaserne von wertvollstem Naturschutzgebiet „umzingelt“, und weise selbst einige gefährdete Arten der Roten Liste auf.

Man erwarte vom Eigentümer Entgegenkommen, schließlich hätte er ostdeutsche Truppenübungsplätze zum Nulltarif der sinnvollen Naturschutznutzung überlassen. „Wir wollen eine Nutzung, die dem Gemeinwohl in vielerlei Hinsicht dient. Insofern ist es Aufgabe des Bundes, sich seiner rechtlichen Verantwortung für das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet bewußt zu werden und uns die Liegenschaft zu einem symbolischen Preis zu überlassen“, sagt Mark vom Hofe, Vorsitzender des Bergischen Naturschutzvereins und des landesweiten Dachverbands LNU.

Und warum ist das geplante Zentrum nicht nach der Wahner Heide, sondern nach der Heideterrasse benannt? „Der Begriff Südliche Heideterrasse steht für die geologisch abgrenzbare naturräumliche Einheit, welche Wahner Heide, Königsforst und Stallberger Teiche vor dem Bau der A3 bildeten. Zusammen ergeben diese drei Naturschutzgebiete eine nationalparkrelevante Gesamtfläche von 10 000 ha, die durch Grünbrücken langfristig wieder zusammen wachsen könnte. Das Zentrum soll Initialzündnung und Motor sein für die Umsetzung dieser Vision“, sagt Holger Sticht, Vorsitzender des Bündnis Wahner Heide.

Folgendes stand dazu in der Rundschau:

Dies stand dazu im Kölner Stadt-Anzeiger:

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