Wahner-Heide
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Natur- und Kulturführer Wahner Heide

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Wahner Heide Wegeplan

06.07.06: Der aktuell gültige Wegeplan für die ganze Wahner Heide hier als Download.>>>

Hotels und Gaststätten

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klaus1_heide_okt_2004
Barbara Moritz, Fraktionsvorsitzende Grüne Köln, Dieter Happ Bürgermeister Rösrath und viele Bürger beim Musikalischen Spaziergang
Liedblatt zu Rademachers Gedicht
Liedblatt zu Rademachers Gedicht
© Kurt Hopstein
Altenrath
© Holger Sticht
klaus2_okt_2004
Klaus der Geiger und seine Musiker bringen Kultur und Natur zusammen
Demonstration
Demonstration gegen Flughafenausbau 1993
Sundown
Sonnenuntergang in der Wahner Heide
Altenrather Tongrube
Winterlicher Blick auf den Teich der Altenrather Tongrube.
Bildband Wahner Heide
Bildband Wahner Heide: Bilder und Gespräche aus einer Kulturlandschaft

Lieder und Gedichte der Heide

In diesem Artikel wollen wir nach und nach das noch wenig populäre Liedgut der Wahner Heide vorstellen.
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Den Text des ALTENRATHER HEIMATLIED von Carl Breuer, 1928, anläßlich der 100-Jahrfeier der
Katholischen Volksschule Altenrath durch den Männergesangverein Altenrath aufgeführt, können Sie unter dem nachfolgenden Link nachlesen...

http://www.mgv-altenrath.de/Downloads/Altenrather%20Heimatlied.pdf

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Eine Wandergruppe des Eifelvereins Ortsgruppe Köln um Alfred Otto sah sich durch Rundwanderungen mit dem Wanderführer Wahner Heide 2005 dazu inspiriert, das Gedicht "AUF DER HEIDE VON ALTENRATH" (1885) von Carl Rademacher zu vertonen.
Dr. Carl Rademacher, Lehrer aus Altenrath, ist Begründer der Kölner Anthropologischen Gesellschaft und des Museums für Vor- und Frühgeschichte.
Kurt Hopstein komponierte 2005 die Musik im Stile des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Am 28.8. fand die "Welturaufführung" des Wandererchors, bestehend u.a. aus Mitgliedern des Rodenkirchener Kammerchors, auf einem Wanderweg der Fliegenbergheide, im Anschluss daran sogar ein kleines Konzert mit Piano-Begleitung auf Burg Wissem statt.
Zum Rodenkirchener Kammerchor: http://www.rkco-koeln.de

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Ein junges Werk von 1993 ist von Klaus der Geiger, einem der bekanntesten Künstler Kölns.
1992 startete das Bündnis Wahner Heide (damals hieß es noch Aktionsgemeinschaft der Ausbaugegner des Flughafens Köln/Bonn) zusammen mit ROBIN WOOD die größte Besetzungsaktion seit Startbahn West, als Wälder in der Einflugschneise der Querwindbahn zu Ausbauzwecken abgeholzt werden sollten.
Klaus der Geiger beteiligte sich an den Aktionen ebenso wie viele andere Kölner Straßenmusiker. In dieser Phase entstanden die Lieder
"Flughafen Wahn" und "Ein Männlein steht im Walde".
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FLUGHAFEN WAHN
(Klaus der Geiger)

Die Wahner Heide: ein Stück Natur,
in ihrer Art einmalig nur.
Mit Wassertümpeln und Baumgiganten:
fast schon ausgestorbenen Tieren und Pflanzen:
Ein Lebenselixier für Mensch und Tier!
Und in ihrer Mitte ein Krebsgeschwür:
Der Flughafen-Wahn
mit einem gigantischen Ausbauplan!

Weil’s keiner weiß, macht’s auch keinen heiß:
nämlich, dass der Flughafen immerzu am wachsen ist,
und dass er nicht nur die Wahner Heide frisst,
sondern auch dich und mich,
und wir merken’s nicht!

Pressekonferenz an der Landebahn:
Ein Luxus-Liner-Bus kommt da an.
Mit Journalisten vollgepackt.
Da stehn sie und warten, was der Förster sagt.
Der Förster sagt: Na ja, Bla Bla!
Es geht um Flughafensicherheit, is ja klar!
Er will ja seinen Job nicht verlieren.
Dann lieber weg mit Bäumen und Tieren!

Die Journalisten stehn rum und schreiben und frieren
und warten auf das Essen, weil das wird ihnen die Flughafengesellschaft
im Anschluss daran servieren.
Doch da stehn wir und lassen nicht zu,
dass Pflanzen und Tiere an diesem Flughafenwahn krepieren!

Und siehe da: Da entpuppen sich zwei graue Herren
als zuständig für Flughafenausbau und Flughafenlärm.
Und diese Herren grinsen in Fersehlinsen
und sprechen mit Hohn: Wir vertreten hier die Meinung von jährlich 3 Millionen!
Nämlich all denen, die nach Mallorca jetten!
All denen, die ohne Erdbeeren im Winter womöglich verfetten!
Jetzt geht ihr Protestler mal hübsch brav wieder nach Haus!
Wir bauen den Flughafen in jedem Fall aus!
Wir werden gewinnen, ihr werdet verlieren,
denn euch hilft niemand, und uns hilft die Schmiere!

Wer wird gewinnen, ganz zuletzt?
Wenn das Ozonloch wächst und wächst?
Wenn nur noch die Werbung dich regiert,
und du den Appetit verlierst
auf wahre Lebensqualität!
Dann ist es sicher mal zu spät
für uns Menschen hier auf Erden, für dich und mich!
Denn die Natur, die braucht uns Menschen nicht.
Was muss denn noch passieren,
dass wir das kapieren!

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Die hompage von Klaus der Geiger:
http://www.klausdergeiger.de


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