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© Holger Sticht
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Hügelgräber
HÜGELGRÄBERFELD HOHE SCHANZE
Nebenan ist eines von etwa 700 Hügelgräbern zu sehen, die am Hang des fünfthöchsten Bergs der Wahner Heide liegen. Sie stammen überwiegend aus der Hallstattzeit, also aus einem Zeitraum zwischen 750 und 500 v. Chr. Seinerzeit siedelten hier mit den Illyrern Volksgruppen, die aus Südosteuropa eingewandert waren. Sie lebten nicht nur von der Jagd und der Viehwirtschaft, mit der eisernen Pflugschar waren sie auch zu einer bis dahin bei uns nicht bekannten Ackerwirtschaft befähigt. Und sie besaßen einen typischen Bestattungskult: Sie verbrannten ihre Leichen, setzten sie in Urnengräbern bei und errichteten Hügel auf diesen Gräbern.
Die Einkerbungen auf dem „Gipfel“ eines jeden Hügelgrabs zeugen von den Ausgrabungen, die hier der Altenrather Joseph Rademacher und ab 1883 sein Sohn Dr. Carl durchgeführt haben. Carl Rademacher ist einer der Väter des Römisch-Germanischen Museums in Köln, wo ein paar der hier gemachten Funde ausgestellt werden.





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