Wahner-Heide
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Heidenelke
Heidenelke (Dianthus deltoides)
Heidenelken-Sandtrockenrasen
Die Vielfalt ist sichtbar: Heidenelken-Sandtrockenrasen, in NRW vom Aussterben bedroht
© Holger Sticht
Wespenspinne
Die Wespenspinne ist eine der größten Spinnenarten der Wahner Heide
© J. Kammel

Trocken- und Magerrasen

Bei regelmäßiger Mahd, Beweidung oder Plaggenhieb entwickeln sich kurzrasige, landesweit gefährdete Pflanzengesellschaften.

Zu ihnen gehört der vom Aussterben bedrohte Heidenelken-Sandtrockenrasen. Er kommt eher auf Böden besserer Nähstoff- und Basenversorgung vor. Insbesondere im Juli ist er mit der violetten Heidenelke (Dianthus deltoides), dem rosafarbenen Gemeinen Thymian (Thymus pulegioides) und dem gelben Echten Labkraut (Galium verum) besonders farbenfroh.

Die Frühlingsspark-Silbergrasflur findet unter ihrem Lebensraum, der Binnendüne, Erwähnung.

Zu den Borstgrasrasen gehört die Gesellschaft der Sparrigen Binse. Sie kommt auf sauren, feuchten und nährstoffarmen Böden vor und profitiert von Bodenverdichtungen, verursacht bspw. durch Tritt.
Zu den Vertretern gehört das Waldläusekraut (Pedicularis sylvatica), das Quendel-Kreuzblümchen (Polygala serpyllifolia) und die Arnika (Arnica montana), allesamt bundesweit gefährdete Arten.

Die Wespenspinne baut in Hoch- und Spätsommer ihre im Verhältnis zu ihrem Körper recht kleinen Netze zwischen verschiedenen Pflanzenstengeln. Trotz ihrer vermeintlich auffälligen Färbung fällt sie in der niedrigen Vegetation nicht sofort ins Auge. Der Name rührt von ihrer Rückenzeichnung her, ein Biss der Spinne soll allerdings eine ähnliche Wirkung haben wie ein Wespenstich. Die Wespenspinne versucht aber immer erst zu fliehen, bevor sie in Notwehr beisst.
Diese Art ist ein ursprünglich südeuropäisch verbreitetes Faunenelement, das sich erst in den letzten Jahrzehnten in die Wahner Heide ausgebreitet hat. Hier ist die Art mind. seit 1983 bekannt.

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