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Durch Beweidung bleiben Feuchtwiesen auf einer ehemaligen Panzertrasse erhalten.
© M.Bathen
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Feuchtwiesen
Pfeifengraswiesen sind ein häufiges Erscheinungsbild in der Wahner Heide. Sie sind Folge einer traditionellen extensiven Nutzung auf den nährstoffarmen und feuchten Torf- und Tonböden der Wahner Heide.
Leider sind sie heute zum größten Teil verarmt, weil sie jahrzehntelang nicht genutzt wurden. Das Gefleckte Knabenkraut (Dactyloriza maculata), der Teufelsabbiß (Succisa pratensis) und das Borstgras (Nardus stricta) sind nur noch stellenweise in den hohen Wiesen vertreten, während das Pfeifengras selbst die vielleicht häufigste Pflanzenart der Wahner Heide ist.
Auf nährstoffreicheren Lehmböden finden sich ganz anders besiedelte Feuchtwiesen.
Hier sind die Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi), das Große Flohkraut, Wiesen-Flockenblume und Sumpf-Schafgarbe häufig.
Der Wiesenpieper (Anthus pratensis) ist auch in der Wahner Heide ein typischer, wenn auch gefährdeter Bewohner solcher Feuchtwiesen. Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) hat leider seit 1990 nicht mehr gebrütet. Sein naher Verwandter, das Schwarzkehlchen (Saxicola torquata), ist in Wiesen zu finden, die Gehölzstrukturen aufweisen.
Der Wachtelkönig oder Wiesenralle (Crex crex) besetzte Ende der Neunziger eine Wiese. Die vom Aussterben bedrohte Art tritt oftmals sporadisch auf, ein Brutstatus ist aufgrund der heimlichen Lebensweise sehr schwer nachweisbar.





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