Wahner-Heide
www.heide-kids.de

Natur- und Kulturführer Wahner Heide

Die 9 Rundwanderwege und vieles mehr in Wort und Bild auf 180 Seiten>>>

Wahner Heide Wegeplan

06.07.06: Der aktuell gültige Wegeplan für die ganze Wahner Heide hier als Download.>>>

Hotels und Gaststätten

Hotels und Gaststätten in und an der Wahner Heide...Rath, Kleineichen, Brand, Troisdorf, Spich, Altenrath....>>>

Agger entfesselt
Die Agger entfesselt sich selbst
Zweigestreifte Quelljungfer
Die in NRW gefährdete Zweigestreifte Quelljungfer (cordulegaster boltoni) ist in den meisten Bächen der Wahner Heide vertreten

Die Sandbäche und die Flüsse

Unter den Fließgewässern besonders erwähnenswert sind die nährstoffarmen Sandbäche der Wahner Heide. Hier ist v.a. der längste Bach, der Scheuerbach zu nennen.
An sonnenexponierten Stellen können wir gefährdete Libellenarten antreffen wie die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) und die Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo). An diesem klaren Bach wächst noch Flutende Moorbinse (Isolepis fluitans) und Flutender Schwaden (Glyceria fluitans).

Im Osten der Wahner Heide laicht der Feuersalamander in einigen Bächen ab. Die Larven benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser.
Die Schmerle ist ein kleiner, hauptsächlich nachtaktiver Fisch einiger Heidebäche.

Die Sülz und die Agger begrenzen die Wahner Heide im Südosten. Ihre nährstoffreichen Auenlehme prägen Artengemeinschaften, die sich überwiegend von solchen der Heideterrasse stark unterscheiden. Hier sind insbesondere die Waldgesellschaften zu nennen mit Resten des Weiden-Auenwaldes u.a. mit Bruchweide (Salix fragilis), Silberweide (Salix alba) und Korbweide (Salix viminalis). Da die stark gefährdete Schwarzpappel (Populus nigra) auch in der Wahner Heide nur noch vereinzelt vertreten ist, sind im Zuge eines Schutzprogramms junge Schwarzpappeln in der Aggeraue gepflanzt worden.
Die grunndwasserfernere Hartholzaue ist noch mit dem landeweit bedeutendesten Bestand des Eichen-Ulmenwaldes vertreten.

Der Flußregenpfeifer (Charadrius dubius) brütet auf Kiesbänken, wenn er nicht von rücksichts- oder ahnungslosen Ausflüglern vertrieben wird.
Die Wasseramsel (Cinclus cinclus) hat eher eine Vorliebe für schnellfließende und steinige Bereiche des Flusses, die Menschen nicht so genehm sind. Gleiches gilt für die Gebirgsstelze.
Die Barbe ist eine landesweit gefährdete Fischart der Aggeraue. 12 weitere Fischarten sind hier schon nachgewiesen worden.


H. Sticht

Mehr zu diesem Thema:

Muscheln und Schnecken
Heidewacht - Ranger für die Wahner Heide


copyright by www.heide-info.de
| POLITIK | GESCHICHTE | ÖKOLOGIE | HEIDETERRASSE | INFOzentrum | PUBLIKATIONEN | VERANSTALTUNGEN
| Kontakt | Mitmachen | Impressum | Suchen | Home

RSS  
-:-